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Nach dem Literaturstreit um Christa Wolf kommt es im vereinten Deutschland zu einem tiefgreifenden Wandel im Verhältnis von literarischer Autorschaft und öffentlicher Meinung. Mauerfall und Wiedervereinigung haben die Produktion von Literatur grundlegend verändert. Neue Formen der Erzeugung von medialer Aufmerksamkeit lassen das alte Modell kritischer Öffentlichkeit zunehmend fragwürdig erscheinen. An die Stelle von literarischer Autorschaft als moralischer Instanz tritt der Skandalautor, der durch intervenierende Texte den Kultur- und Medienbetrieb provoziert und stört. Jürgen Brokoff fragt nach ästhetischen Formen und politischen Funktionen dieser Interventionen im öffentlichen Meinungsbildungsprozess. Am Beispiel von Christa Wolfs Erzählung »Was bleibt« und Botho Strauß` Essay »Anschwellender Bocksgesang« analysiert er die Verschlingung von Literatur und Politik im vereinten Deutschland und verknüpft auf neue Weise Aspekte der Literaturästhetik und Textinterpretation mit Fragen der Meinungsforschung.
Autor: Brokoff, Jürgen
ISBN: 9783835317123
Auflage: 1
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 152
Produktart: Kartoniert / Broschiert
Verlag: Wallstein Verlag
Veröffentlicht: 25.01.2021
Untertitel: Literarische Autorschaft und öffentliche Meinung nach 1989/90
Schlagworte: Autor Fürsprache Interventionen Kultur Literatur Mauerfall Medien Meinungsforschung Provokation Öffentlichkeit

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