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Sandalen-Werkstatt: Anleitung für eigene Zehentrenner

Handgefertigte, perfekt sitzende Sandalen sind etwas ganz Besonderes. Mit den Anleitungen aus «Sandalen-Werkstatt» und nur wenigen Werkzeugen ist es möglich, innerhalb eines Tages ein bequemes Paar leichter Schuhe anzufertigen. Sie benötigen dazu weder Vorerfahrung noch groβe körperliche Kraft. Mit der … Weiterlesen →

Handgefertigte, perfekt sitzende Sandalen sind etwas ganz Besonderes. Mit den Anleitungen aus «Sandalen-Werkstatt» und nur wenigen Werkzeugen ist es möglich, innerhalb eines Tages ein bequemes Paar leichter Schuhe anzufertigen. Sie benötigen dazu weder Vorerfahrung noch groβe körperliche Kraft. Mit der folgenden Anleitung können Sie noch heute anfangen, sich ein paar Zehentrenner zu fertigen.

WERKZEUG
• Bleistift und Permanentmarker
• Schere
• Lineal
• Cutter
• Ahle oder Aufraubürste
• Lochzange
• Hammer
• Bandschleifgerät
(optional)
MATERIAL
• Vorlagen (siehe Ausklappseite C)
und Papier – oder eigene Vorlage
• 1 Quadratfuß (ca. 30 x 30 cm)
Oberleder (1,6 bis 2 mm stark)
• 1 Quadratfuß dickes Brandsohlleder
(3,6 bis 4 mm stark)
• Kreppband
• Schuhkleber auf Lösungsmittelbasis
• ca. 30 x 30 cm Sohlenplatte

Schritt 1:
Schablonen vorbereiten: Vorlagen von Ausklappseite C aus dem Buch abpausen oder eigene Vorlagen herstellen. Benötigt werden ein schmaler Riemen als Zehenschlaufe und ein breiter Riemen für den Spann. Sohlenschablonen mit etwas Zugabe zuschneiden.

Schritt 2:
Vorzeichnen und ausschneiden: Zehenschlaufe und Hauptriemen auf dem Oberleder vorzeichnen (Lineal verwenden) und die Sohle auf dem dickerem Brandsohlleder. Die Sohlen gegengleich für beide Füße vorzeichnen. Die Oberteile knapp innerhalb der Linien ausschneiden, damit später keine Markierungen zu sehen sind. Die Brandsohlen dagegen direkt auf den vorgezeichneten Linien ausschneiden, damit sie nicht zu klein werden.

Foto: Lauren Martin

Schritt 3:

Drapieren und markieren: Einen Fuß auf das Brandsohlleder stellen und die Riemen über den Fuß drapieren. Bei diesem Sandalentyp liegt der Riemen über dem Spann relativ weit hinten; das stabilisiert und verhindert, dass die Ferse beim Gehen hin und her rutscht. Der Riemen über dem Spann wird im steilen Winkel aus den Schlitzen in der Brandsohle kommen, deshalb die Enden unter der Brandsohle in Richtung Ferse ziehen. Die Zehenschlaufe passend an der Außenseite des großen Zehs anlegen und an der Brandsohlenunterseite unter dem großen Zeh fixieren. Das andere Schlaufenende verläuft unter den kleineren Zehen, sodass die Enden unter der Brandsohle nicht überlappen. Winkel und Position der Zehenschlaufe sorgfältig anpassen. Der Abstand zwischen den Schlitzen für die Zehenschlaufe beträgt möglicherweise nur ca. 2,5 cm. Die optimalen Positionen für diese Riemenenden ermitteln und die Eckpunkte an der Brandsohlenunterseite (mit ca. 1 cm Randabstand, nur der innere Schlaufenschlitz liegt weiter innen) mit Bleistift oder Ahle markieren.

Schritt 4:
Löcher und Schlitze: Mit der kleinsten Stanze der Lochzange an den markierten Eckpunkten von Schritt 3 je ein Loch aus einer der Brandsohlen ausstanzen. Die Stellen für den inneren Schlaufenschlitz sind schwer erreichbar, deshalb diese Löcher mit der Ahle vorbohren. Dann die Brandsohlen mit den Oberseiten aufeinanderlegen, die Lochpositionen mit Ahle oder Bleistift übertragen, ebenfalls ausstanzen. Bei beiden Brandsohlen die Löcher mit parallelen Schnitten zu Schlitzen für die Riemen erweitern.

Schritt 5:
Anpassen: Bei beiden Sandalen die Riemenenden durch die Schlitze fädeln und die Riemen spannen, bis sie optimal passen. Die Enden so kürzen, dass sie etwa mittig an der Brandsohlenunterseite liegen. Ein Ende der Zehenschlaufe unter den großen Zeh legen, das andere unter die restlichen Zehen. Wenn alles passt, die Laschen an der Brandsohlenunterseite mit Kreppband fixieren. Riemen aus vegetabil gegerbtem Leder sollten eher straff anliegen, da sich dieses durch das Tragen allmählich weitet und gut an den Fuß anschmiegt. Ein stärker verarbeitetes Leder oder Riemen aus zwei dünnen Lederlagen sollten Zehe und Fuß von Anfang an mehr Raum lassen. Um die Passform zu prüfen, vorsichtig in den Sandalen umhergehen.

Foto: Lauren Martin

Schritt 6:
Markieren: Die Umrisse der Laschen mit Permanentmarker auf der Brandsohlenunterseite nachzeichnen. Das Kreppband nach und nach lösen und nun scharnierartig anlegen, damit die Laschen nicht aus ihren Positionen rutschen.

Foto: Lauren Martin

Schritt 7:
Aufrauen und kleben: Mit der Ahle nun alle Klebebereiche der Laschen und der Brandsohlenunterseite aufrauen. Kleber daraufstreichen, antrocknen lassen, dann die Lagen zusammendrücken. Die Sandalen anprobieren. Eventuelle Korrekturen sollten zu diesem Zeitpunkt vorgenommen werden. Wenn die Passform stimmt, den Schuh auf einen Tisch, einen Amboss oder den Fußboden legen und nur die Verbindungsstellen behutsam mit einem Hammer festklopfen. Der Bereich an der Zehenschlaufe ist mit dem Hammer allerdings kaum zu erreichen. Diese Stelle deshalb fest mit den Fingern zusammenpressen. Anschließend die Zehentrenner anziehen, um die Verbindung durch das eigene Körpergewicht zu verfestigen.

Schritt 8:
Ausschärfen: Die Laschen vorsichtig mit der Cutterklinge ausschärfen, damit sie beim Gehen nicht stören. Bei der Zehenschlaufe besonders behutsam vorgehen, damit nicht zu viel Material entfernt wird. Bei diesem Modell liegt der Schwerpunkt hierbei vor allem auf den hinteren Querkanten des Hauptriemens und den Bereichen am großen Zeh. Wichtig ist, die Laschen nur an den Kanten auszuschärfen, also nicht auf ganzer Fläche. Zwischendurch die Sandalen anprobieren und prüfen, ob noch etwas drückt. Danach die gesamte Brandsohlenunterseite mitsamt der Laschen flächig aufrauen, und zwar insbesondere im Randbereich, damit die Klebeverbindung auch hier lange hält.

Foto: Lauren Martin

Schritt 9:
Gummisohlen vorbereiten: Rechte und linke Sohle auf dem Gummimaterial mithilfe der Schablone aufzeichnen, dabei ringsherum ca. 1 cm Zugabe hinzufügen. Die größere Laufsohle erleichtert später das Kleben und Beschneiden. Gummisohlen grob mit dem Cutter ausschneiden.

Schritt 10:
Anbringen der Gummisohle: An einem gut belüfteten Ort die Brandsohlenunterseite und die glatte Seite der Gummilaufsohle mit Kleber bestreichen, fünf bis zehn Minuten antrocknen lassen. Eine weitere Schicht Kleber auftragen, wieder antrocknen lassen und die Lagen dann sorgfältig verbinden. Den Zehenbereich leicht zur Zehenfeder aufbiegen, den inneren mittleren Bereich zur Fußgewölbestütze. Oberflächen mit den Fingerspitzen zusammenpressen, anschließend behutsam mit dem Hammer zusammenklopfen. Sandalen anprobieren und die Klebeverbindung durch das eigene Körpergewicht verfestigen.

Schritt 11:
Gummisohlen beschneiden: Falls kein Bandschleifgerät vorhanden ist, die Sohlenränder von Hand sorgfältig mit einem Cutter beschneiden. Dazu jede Sandale einzeln in den Schoß legen und mit der auf 5 cm verlängerten Klinge des Cutters den überstehenden Gummirand abschneiden. Die Riemen dabei abhalten und die Klinge senkrecht zur Gummisohle führen. Die Klinge entlang der Außenkante der Brandsohle gleichmäßig und flüssig durch den Gummi ziehen. Dabei auf den Daumen und die freie Hand achten, damit diese nicht gefährdet werden!

Foto: Lauren Martin

Schritt 12:
Abschleifen: Falls die Ränder selbst abgeschliffen werden sollen, zuvor den Großteil des abstehenden Gummirands mit dem Cutter entfernen. Dabei auf einem Tisch arbeiten und abschnittsweise schneiden. Die Ränder der Gummisohlen abschleifen.

Schritt 13:
Brandsohlenrand beschneiden: Nach dem Abschleifen oder Beschneiden von Hand wird der Brandsohlenrand minimal hochstehen. Die Überstände an den geraden Stellen mit einem Cutter und an den Rundungen mit einer Schere entfernen. Dabei so wenig Rand wie möglich wegnehmen und die Kante abschrägen, in einem 45-Grad-Winkel. Die Sohlenränder können anschließend unbehandelt bleiben, da Leder und Gummi möglicherweise unterschiedlich auf eine Randversiegelung reagieren.

 

Jetzt kann der Sommer kommen!

 

Foto: Rachel Corry


Foto: Lauren Martin

Rachel Corry stellt seit mehr als zehn Jahren ihre eigenen Schuhe her. Neben selbst gemachten Sandalen produziert sie auch DIY-Sandalenbausätze und hält an verschiedenen Orten der Westküste der USA Kurse. Sie lebt in Portland, Oregon.
www.rachelseessnailshoes.com

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