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Gelliprint: Anleitung zum Pflanzendruck

WAS BEDEUTET «GELLIPRINT»? Um es in den Worten der Autorinnen Katrin Klink und Sabine Ickler auszudrücken: Gelliprint oder Gellidruck ist eine der besten Techniken, mit denen man kreativ werden und Flächen gestalten kann – sei es Papier, Stoff, Collagematerial und … Weiterlesen →

WAS BEDEUTET «GELLIPRINT»?

Um es in den Worten der Autorinnen Katrin Klink und Sabine Ickler auszudrücken: Gelliprint oder Gellidruck ist eine der besten Techniken, mit denen man kreativ
werden und Flächen gestalten kann – sei es Papier, Stoff, Collagematerial und vieles andere mehr.
Der Begriff «Gelli» lässt sich von «Gelatine» ableiten. Gelliplatten können also mit wenig Aufwand und nur drei Materialien (inklusive Gelatine) selbst hergestellt und bei rücksichtvollem Gebrauch auch lange verwendet werden.
Gellidruck ist im Prinzip eine Monoprint-Technik, also eine Drucktechnik, bei der es darum geht, einzigartige Drucke zu erstellen.
Monoprints entstehen z. B., indem man Glas oder eine andere glatte Fläche verwendet, Farbe aufträgt und diese gestaltet. Man kann mit der Rückseite eines Pinsels, Naturmaterialien, Stempel oder Schablonen Teile der Farbe wieder abtragen oder abdecken. Anschließend druckt man die gestaltete Farbe mit Papier ab. Es entsteht ein einzigartiger Druck.
Beim Verwenden der Gelliplatte ist es dasselbe Prinzip: Mit diversen Materialien oder Haushaltsgegenständen kann die auf der Gelliplatte aufgetragene Farbe getupft, gestempelt, mit Textur oder Mustern versehen werden; dann erst kommt das Blatt Papier oder ein anderes Trägermaterial (z.B. Stoff) zum Einsatz. Es wird nur noch auf die Gelliplatte gelegt, mit der Hand oder der Rückseite eines Löffels abgerieben – und wir haben einen Monodruck, also einen einmaligen Druck in der Hand. Das geht kinderleicht; ist also für Farbbegeisterte jeden Alters bestens geeignet.

 

DAS BRAUCHT MAN FÜR EINEN GELLIDRUCK:

  • Gelliplatte (kann man im kreativen Fachhandel kaufen oder auch selber herstellen)
  • Farben (z.B. Acrylfarben oder Farben, um Stoffe zu bedrucken)
  • Papier und Stoff
  • diverse gestalterische Werkzeuge und Materialien wie eine Linolwalze, Stempel, Pinsel etc.

PFLANZENDRUCK

Gestalten trifft Natur!
Eine wunderschöne Möglichkeit für einen einzigartigen Gelli-Schablonendruck ist der Pflanzendruck. Er liefert wirklich immer zauberhafte Ergebnisse.
Die verwendeten Pflanzen sollten dafür einigermaßen flach sein und sich nicht völlig in Einzelteile auflösen, wenn man sie wieder von der Gelliplatte abhebt, sonst wird das anschließende Saubermachen mühsam.
Das sind aber schon die einzigen Einschränkungen.

 

Die Gelliplatte wird eingewalzt; je dicker wir die Farbe auftragen, desto stärker wird nachher der Kontrast zu den weißen Flächen. Dann legen wir Pflanzenteile auf der Platte zurecht. Würden wir sie andrücken und wieder abnehmen, hätten wir sie als Stempel verwendet. Für den Schablonendruck lassen wir sie aber auf der Platte liegen und legen das zu bedruckende Material darüber und reiben es gut ab. Wir haben hier ährenförmige Gräser verwendet, die leicht erhöht waren. Dann muss man zusehen, dass man um die Ähren herum gut anreibt. Die Farbe sollte bei dieser Technik noch gut feucht sein.
Dann wird das bedruckte Material abgehoben. Die meiste Farbe müsste jetzt von der Gelliplatte abgerieben sein. Die Pflanzenteile können vorsichtig entfernt werden (wenn man die Stiele über den Plattenrand hat hängen lassen, einfach nach oben abziehen). Zurück bleiben Farbreste, die den Abdruck der Pflanzen enthalten. Wer schnell genug arbeitet, kann jetzt noch einen weiteren Druckvorgang anschließen und erhält zauberhafte, zarte Pflanzendrucke, die sich wunderbar mit den Schablonendrucken kombinieren lassen.
Im Bild unten ganz rechts ist der Schablonendruck (Erstdruck) zu erkennen, der Bereich links daneben ist der Zweitdruck nach dem Entfernen der Ähren.

Fotos: ©Katrin Klink


Katrin Klink ist Illustratorin und Grafik-Designerin, sie lebt in Köln. Während Ihres Studiums an der Kunstakademie in Stuttgart hat sie die Leidenschaft fürs Drucken gepackt.Zusammen mit Sabine Ickler betreibt sie die Kreativplattform www.artlaboratorium.de, auf welcher neben Inspirationen auch Onlinekurse rund um das Thema künstlerische Drucktechniken angeboten werden.

 

 

 

 

Sabine Ickler ist Grafikerin, Designerin und Mixed Media Künstlerin, sie lebt in Wuppertal. Sie mag die großen, bunten Muster aus den 1970iger-Jahren mit ihren kräftigen Farben, die sie modern interpretiert.
Zusammen mit Katrin Klink betreibt sie die Kreativplattform www.artlaboratorium.de, auf welcher neben Inspirationen auch Onlinekurse rund um das Thema künstlerische Drucktechniken angeboten werden.

 

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